Mittwoch, 5. November 2008

Nachtrag

hust, hust..ja, die letzten beiden Einträge sind wohl ein wenig verspätet :) . Ich hatte nur leider bisher keine Gelegenheit, diese eher online zu stellen. However, Deutschland hat mich (zumindest körperlich) wieder und ich werde wohl noch ein paar Tage zum Wiedereingewöhnen brauchen. Auf jeden Fall hoffe ich, ich konnte Euch einen Einblick in mein Leben in Drogheda vermitteln... und wer weiß, vielleicht gibt es ja im kommenden Jahr ein Fortsetzung ;).

Der Countdown läuft

Hier ein letzter Blick in den Himmel über Bettystown. Am Nachmittag bin ich noch einmal mit Igor zum Strand gefahren. Das Wetter war an diesem Wochenende übrigens endlich mal wieder richtig schön (wenn auch kalt) und hat regelrecht zu einem Strandspaziergang eingeladen. Uns natürlich war das eine willkommene Gelegenheit, um mich ein wenig abzulenken. Danach haben wir es uns noch bei leckerer Pasta und Wein in der Romanza – Pianobar (uiuiui) in Drogheda gut gehen lassen.

Ach Mensch,

war das ein schöner Abend. Da an meinem letzten Dienstagabend bei der Comhaltas Session auf Grund der alljährlichen Vorstandssitzung keine Musik gespielt wurde, haben sich einige der Musiker spontan entschieden, eine „Abschiedsession“ für mich zu veranstalten. So haben wir uns noch einmal am Freitag bei John zu Hause getroffen. Seine Frau hatte aus diesem Anlass leckere Sandwichs gemacht und Kuchen und Muffins gebacken. Natürlich gab es auch reichlich Tee und Kaffee. Da fällt ein Abschied nicht gerade einfacher!

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Galway

Das verlängerte Wochenende habe ich genutzt, um Keith in Athenry bei Galway zu besuchen. Sonntag haben wir einen Ausflug nach Connemara gemacht und am Montag waren wir noch im Zentrum vom Galway unterwegs.Was mir am Westen immer wieder gefällt, sind die vielen, vielen Steinmauern, die das Landschaftsbild maßgeblich prägen. In jedem Fall sehr hübsch anzuschauen, auch wenn sie an den meisten Stellen keinen Sinn zu haben scheinen. Zehn Minuten nachdem ich das Foto bei strahlendem Sonnenschein gemacht habe, sind wir im strömenden Regen zum Auto zurückgesprintet. Nasse Hosen und Ledersitze – sehr angenehm!

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Auf der Suche nach dem „Magischen Hügel“

Am Sonntag sind Asta, Giedre und ich nach Dundalk gefahren, um die Kräfte des "Magic Hill" in den Cooley Mountains einmal selber zu testen. Laut diversen Internetberichten sollen sich auf der Straße abgestellte Autos ohne jedes Hinzutun bergaufwärts bewegen. Da es keine offiziellen Wegweiser zu dieser Straße gibt, haben wir einige Male gestoppt, sind aber immer einfach nur bergabwärts gerollt :). Aber hey, wer sucht, der findet. Und diesmal war es eine Stelle auf einer Straße irgendwo in Irland, wo sich die Autos von alleine bergauf bewegen :). Irres Land!

Sonntag, 12. Oktober 2008

Irish National Stud and Japanese Garden

Samstag bin ich mit Igor nach Kildare südlich von Dublin gefahren, um das Nationalgestüt und den auf dem Gelände gelegenen japanischen Garten zu besuchen. Der Garten war wirklich toll und in seiner Struktur der „Lebensgeschichte des Menschen“ nachempfunden. So gibt es z.b. neben der „Bücke der Verlobung“ den „Hügel der Ambition“ oder auch den „Brunnen der Weisheit“ ;). Dann haben wir uns noch die Zuchthengste des Gestüts angeschaut, welche für einen möglichst erfolgreichen Rennpferdenachwuchs sorgen sollen. Jeder der Hengste hat in seiner Karriere mehrere Hunderttausend Euro Preisgelder gewonnen und darf nun den Tag auf einer eigenen riesigen Koppel verbringen :)

Samstag, 4. Oktober 2008

Happy Birthday

Zum meinem Ehrentag habe ich fuer die Hausmaedels und ein paar Freunde Chili con Carne gekocht (merci beaucoup Katja & Peter) und bin am speateren Abend noch mit Peggy ins "Storm" zum Tanzen gegangen. Zum Glueck hat mir mein Chef erlaubt, am Freitag erst um 11 Uhr auf Arbeit zu kommen :). However, fand ich den Abend bzw. die Nacht und den Morgen sehr gelungen und ich habe die Zeit genossen. Vielen Dank auch auf diesem Weg an die unbekannten und uneigennuetzigen Spender des Chinese Take Away- Essens, des Tequillas und der Taxifahrt nach Hause ;).

Bitte mehr vom Meer

Hier noch eine letzte kleine Urlaubsimpression vom Strand in Clogherhead. Das schoeneWetter (soviel gab es davon innerhalb der einen Woche ja leider nicht) haben wir dazu genutzt, um noch einen Spaziergang am Meer zu machen. Der Strand gehoert auf jeden Fall zu einem meiner Lieblingsplaetze hier. Und das Beste ist, dass es nur wenige Kilometer von Drogheda aus bis dorthin sind. Das Meer direkt vor der Haustuer - was kann es Schoeneres geben :)

Montag, 29. September 2008

Muckross House

Am Rande der Killarney National Parks befindet sich das 1839 erbaute Muckross House. Dieses befindet sich direkt an einem der Seen des Parks und ist von einem wunderschönen Garten bzw. Park umgeben. Dort findet man auch Pflanzen, die normalerweise nur in tropischen Gebieten anzutreffen sind. Das Haus befindet sich im Besitz der Republik Irland und kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Toll finde ich das Läutsystem zur Alarmierung des Hauspersonals. Spezielle Hebel in fast allen Zimmern sind durch ein Schnursystem mit Glocken im unteren Teil des Hauses verbunden. Am Klang der Glocken konnte das Personal dann erkennen, welche der Herrschaften ihre Hilfe benötigte. Nicht schlecht :) http://www.muckross-house.ie

Montag, 22. September 2008

Dublin, die Zweite

Natürlich stand auch ein Ausflug nach Dublin auf unserem Wochenplan. Wir waren in der Guinness Brauerei, haben ein Führung im Dublin Castle mitgemacht und sind noch ein wenig durch die Straßen der Hauptstadt geschlendert. Auf dem Weg zur Brauerei ist ein alter Mann mit seinem Pferdewagen an uns vorbei gefahren. Er stand wenig später am Straßenrand... hat sich wohl mit Tourifotos sein Geld verdient :). Im Guinness Store House selbst kann man sich über die Geschichte, den Entstehungsprozess des Guinness oder über die Guinness Werbekampagnen informieren. Im Eintrittspreis inbegriffen ist ein Pint of Guinness, welches man sich in der letzten Etagen schmecken lassen und währenddessen den Blick über Dublin genießen kann. Slante!

Ring of Kerry…

ist auch toll :). Wenn man im Westen ist und dazu noch ein Auto hat, dann ist ein Tagesausflug entlang des „Ring of Kerry“ ein Muss. Allerdings wünsche ich Jedem, der sich auf die Reise begibt besseres Wetter, als wir es hatten :). Ein spannender Mix aus Sonne, Wolken, Regen und dichtem Nebel… es war einfach für jeden Geschmack was dabei! Auch wenn der Nebel dafür gesorgt hat, dass wir nicht alles sehen konnten, so waren wir trotzdem den ganzen Tag damit beschäftigt, uns alte Schlösser, Forts, Schafe, Seen und natürlich die wunderschöne Küstenlandschaft Irlands anzuschauen.

Donnerstag, 18. September 2008

Ein Auto...

zu haben wäre schon toll! Nach viermonatiger Abstinenz endlich mal wieder ein fahrbarer Untersatz! Auch wenn ich am Anfang eine leichte Tendenz zum linken Straßenrand hatte (husthust), so bin ich doch wirklich gut mit dem Linksverkehr klargekommen. Im Westen waren die Straßen teilweise so eng, dass es auch nicht auffallen wäre, wenn ich das Linksfahren vergessen hätte. Dort fährt man automatisch in der Mitte ;) . Mit der linken Hand Gänge zu schalten fand ich schon eher gewöhnungsbedürftig und mein Griff nach dem Gurt ging auch noch nach einer Woche ins Leere :). But however, den Nissan Note habe ich wirklich nur sehr, sehr ungern wieder zurückgegeben. Schnief.

Ein paar Tage Urlaub...

zu haben ist schon toll! Selbst wenn die eine Woche Ende August mit meiner Mama mit diversen Unternehmungen voll gepackt war, so war es in jedem Fall eine willkommene Abwechslung. Die folgenden Artikel werden Euch, denke ich, einen kleinen Einblick vermitteln können. Wir sind mit dem Mietwagen in der näheren Umgebung unterwegs gewesen und haben uns auch für ein paar Tage in den wilden Westen der Insel begeben. Auf dem Foto sind wir übrigens gerade etwa auf der Hälfte einer vierstündigen Wanderung durch das Tal „Glendalough“ im Süden Dublins. Auf unserem Weg haben wir viele, viele Stufen bis zum höchsten Punkt unseres Ausfluges zurücklegen müssen. Und die Mama hat tapfer durchgehalten :).

Mittwoch, 10. September 2008

Vielleicht interessiert es ja jemanden,

dass ich heute meine Ruckfluege fuer den 03.11. (2008!) gebucht habe :). Auch wenn mir momentan das Herz bei dem Gedanken daran, dass ich Irland bald wieder verlasse, noch etwas blutet - ich freue mich natuerlich auch darauf, wieder vertraute Gesichter um mich zu haben. Also dann bis bald und stellt schonmal den Sekt kalt!

Busy as a bee

Ja, im Moment habe ich wirklich viel zu tun auf Arbeit, da wir neues Personal suchen. Damit ihr mal einen kleinen Eindruck bekommt, mit welchen Dingen ich mich im Moment beschaeftige: http://jobs.ie/ApplyForJob.aspx?Id=830871. Wenn also jemand Interesse hat - die Bewerbung landet in meinem Email Postfach ;)

Montag, 25. August 2008

Join the Session

Am Mittwoch hat mich Trudy gefragt, ob ich nicht Lust hätte zu einer Session in das „The Greyhound“-Pub in ihrem Wohnort Duleek mitzukommen. Natürlich bin ich sehr gerne dieser Einladung nachgekommen, obwohl ich mir vorher nicht sicher war, ob ich meine „Box“ auch mitnehmen sollte. Ich kann mein großes Instrument ja schließlich schlecht verstecken, für den Fall, dass ich es mir kurz vorher doch noch anders überlege. Zum Glück saß mir Trudy (im Bild links) direkt gegenüber, so dass ich wenigstens auch eine optische Orientierung auf den Tasten hatte. Naja, in jedem Fall habe ich mein Bestes gegeben :). Ich habe wirklich (versucht) nicht viel getrunken an diesem Abend, aber mit dem Cider war es irgendwie wie mit dem Süßen Brei. Ständig standen neue Pints auf dem Tisch und ich kann mir wirklich nicht erklären, wo die herkamen... ;)

Montag, 18. August 2008

Bray

…ist eine kleinere Stadt südlich von Dublin und liegt direkt an der Küste. Der Regen hat gestern zum Glück wenigstens bis zum Abend eine Pause eingelegt, so dass wir den Ausflug in die Berge genießen konnten. Zuvor war ich jedoch noch mit Igor im Sea Life Center in Bray. Ich würde mal sagen, dass es dort auch nicht mehr Aquarien gibt als im Leipziger Zoo (wenn nicht sogar weniger). Demzufolge waren wir auch relativ schnell mit unserem Rundgang fertig... Danach sind wir direkt in die Berge gelaufen – und hatten wieder einen tollen Blick auf das Meer und die Küste! Einen Teil der Strecke haben wir auf weniger belaufen Trampelpfaden zurückgelegt. Leider gibt es hier Unmengen von diesen stacheligen Distelbüschen und Brombeersträuchern. Ich sag euch – das sind Schmerzen :).

Cheese Cake

Ich liebe ja Kuchen und habe deshalb natürlich auch bereits Cheese Cake gegessen. Im Gegensatz zur deutschen Version des Käsekuchens wird dieser hier jedoch nicht mit Quark (gibt es hier übrigens nicht), sondern mit Weichkäse zubereitet. Optisch sieht er genau wie die deutsche Variante aus, schmeckt jedoch anders (ob besser oder schlechter – das ist wohl Geschmackssache). Naja, mein Lieblingskuchen wird das sicherlich nicht, aber okay :). Cheese Cake gibt es vorzugsweise mit Zitronengeschmack, mit Schokolade oder auch mit Erdbeeren. Und wie bei vielen Dingen hier, dürfen es gerne noch ein paar Kalorien mehr sein. Kuchen wird hier in der Regel mit Schlagsahne und verschiedenen Soßen angeboten. Mmmhh…

Samstag, 16. August 2008

Regenpredigt

Diese Woche bin ich mal wieder im Regen von Arbeit nach Hause gelaufen :(. In meiner Wohnsiedlung gibt es in der Mitte eine große Grünfläche, auf der trotz Wind und Wetter jemand gerade dabei war ein Pavillonzelt aufzustellen. Mein erster Gedanke war ja, dass der gute Mann den Regen zum Reinigen der Zeltplane nutzen wollte. Oder eine Party mitten in der Siedlung bei dem Wetter? Wenig später waren auch ein Tisch mit Blumen, Kerzen und Lautsprechern aufgebaut. Schließlich fanden sich dann ein Priester und die ersten „Gäste“ ein, um gemeinsam im Regen eine Predigt abzuhalten :). Das war schon ein sehr merkwürdiger Anblick – denn schon nach ein paar Minuten passten keine Leute mehr unter das Zeltdach und eine Traube von Menschen mit Schirmen stand nun außerhalb des schützenden Pavillons. Verrückt :), aber in jedem Fall sehr interessant anzuschauen, dass selbst solches Wetter die Iren nicht davon abhält, ihren Glauben zu praktizieren.

Donnerstag, 7. August 2008

Trim Castle

Montag war Feiertag in Irland und ich bin diesmal mit Igor nach Trim gefahren. Auf dem Weg zum Trim Castle haben wir uns noch die Ruinen einer alten Abbey angeschaut (Kristina, beim Anblick des Kreuzganges habe ich gleich an dich denken müssen!), die wie das Schloss im 12. Jhd. erbaut wurde. Das Schloss selber zählt in Irland zu einer der größten durch die Normannen erbauten Anlagen. Seit 1994 für die Öffentlichkeit zugänglich, kann man sich das Innere der Ruinen im Rahmen einer Tour anschauen. Typisch ist auch hier, dass das Gebäude im Laufe der Jahre einige Male umgebaut und vergrößert wurde, je nachdem für welche Zwecke es genutzt wurde. Unsere Führerin war aufgrund der zahlreichen Kinder während der Tour leider etwas genervt :)aber dankbar, wenigstens in uns ein paar dankbare Zuhörer gefunden zu haben. Die Arme!

Gegrillter Hase

... mal ein etwas anderes Barbecue. Nellie - eine meiner Mitbewohnerinnen arbeitet in einem Pub außerhalb von Drogheda. Diese Pub würde in Deutschland wohl den Namen „Jägerstube“ tragen :), insbesondere was die Deko angeht. Da an diesem Abend im Biergarten ein Barbecue stattfinden sollte, hat sie uns (bzw. ihr Chef) eingeladen, mitzukommen. Wir hatten dann die Wahl aus einem bunten Mix: Fisch, Hühnerbrust, Rindburger, Rippchen (keine Ahnung, von welchem Tier :) ) und… Hase. Naja, ich habe mich dann lieber mal auf das Hühnchen konzentriert. Aber das war auf jeden Fall lecker! Nellies Chef hat uns außerdem alle Getränke an diesem Abend spendiert! Wann dürfen wir wieder kommen ;)?

Beaulieu House

Am Samstag bin ich mit dem Rad nach Baltry ganz in der Nähe von Drogheda gefahren. Dort kann man sich das ca. 1650 erbaute „Beaulieu House“ anschauen. In der Anfangszeit hauptsächlich durch das Militär genutzt, ist es gegenwärtig bereits seit 10 Generationen im Besitz derselben Familie. Um das Anwesen finanzieren zu können, kann man sich Teile des Hauses im Rahmen einer Führung anschauen. Bereits in der Eingangshalle ist man umzingelt von einer beeindruckenden Ahnengalerie. Das wer mit wem, wo und wann – ist auch der Schwerpunkt der (aber wirklich interessanten) Tour durch das Familienanwesen. Sehr schön fand ich auch den riesigen Garten und das an das Haus angrenzende Grundstück. Da wird sicherlich einiges an Personal benötigt, um alles in Stand zu halten!

Mittwoch, 30. Juli 2008

Feierabend!

Am Montag nach der Arbeit habe ich auf dem Weg nach Hause zufällig unseren Hausbesitzer Damian in der Stadt getroffen. Wir haben dann spontan entschieden, uns ein Feierabendbier im „Mariner“-Pub direkt am Nordquai des Boyne zu genehmigen. Auch wenn die Pubs von außen sehr klein wirken, war ich auch diesmal wieder erstaunt, wie weit sich diese dann innen nach hinten ausdehnen. Das Mariner ist ein typisches Pub mit viel Holz, alten Männern an der Bar und natürlich einem Bildschirm. Dort konnten wir uns die Liveübertragung eines Pferderennens anschauen. Witzigerweise hieß das Gewinnerpferd auch Damian, was wir dann gleich zum Anlass genommen haben, um mit einem weiteren Pint (in einem anderen düsteren Pub :)) anzustoßen.

Fasching das ganz Jahr

Ganz groß wird in Irland der 21. Geburtstag gefeiert. Dem Geburtstagkind stehen ab diesem Datum alle Clubtüren offen und endlich darf auch (offiziell) ordentlich beim Alkohol zugelangt werden. Am Samstag war ich mit einem Freund zu so einer Feier, die Form einer „Fancy Dress-Party“ stattfand (fancy = ausgefallen, originell). Alle Gäste dort waren karnevaltauglich verkleidet und die Kostüme waren wirklich sehr, sehr witzig! War das ein Spass mit Captain Kirk und Captain Hook gleichzeitig zu tanzen :).

Ich glaube,...

...ich verliere so langsam meine Preissensibilität :). Doch bevor es soweit ist, noch ein paar Worte zu den Clubeintrittspreisen. Auch wenn es toll ist, dass die Clubs hier zum Teil von Donnerstag bis Montag geöffnet haben (und auch besucht werden), leisten könnte ich es mir nicht, sooft auszugehen. Ohne Preisnachlass bezahlt man je nach Tag und Club zwischen 8 – 14 Euro Eintritt. Naja, und die Getränkepreise sind auch wieder ein Thema für sich :).

Montag, 21. Juli 2008

Cooley Mountains

Auch an diesem Wochenende habe ich wieder einen Ausflug mit Igor gemacht. Und diesmal konnte sich auch Kristin einen kleinen Eindruck von der wunderschönen Natur Irlands verschaffen... Zu Dritt sind wir nach Carlingford in der Nähe von Dundalk gefahren. Diese kleine Stadt an der Kueste ist umgeben von den Cooley Mountains. Zum Glück war auch an diesem Tag das Wetter wirklich gut und wir konnten uns die Sonne in das Gesicht scheinen lassen. Unsere Wanderung endete unterhalb des Gipfels des „Slieve Foy“, von wo aus wir einen tollen Blick auf die umliegenden Berge, Schafe :) und das Meer genießen konnten. Mal schauen, wohin uns der nächste Ausflug führt…

Let's party

Ja, ich gebe zu, dass ich diese Rubrik bisher in meinem Blog vernachlässigt habe, obwohl sie definitiv einen sehr angenehmen Teil meines Lebens hier ausmacht ;). Und feiern kann man hier wirklich sehr, sehr, sehr gut... Abgesehen von den zahlreichen Pubs in Drogheda, gibt es noch drei Clubs, wo man eine gute Zeit verbringen kann. Um Punkt Drei macht der DJ dann (oftmals leider) pünktlich die Musik aus. Und Diejenigen, die gerne noch eine Weile bleiben möchten, um ihre Drinks zu leeren, werden nach ein paar Minuten höflich aber bestimmt von den zahlreichen Security-Leuten gebeten, den Club zu verlassen. Am liebsten gehe ich übrigens in das „Earth“, wo wir auch an diesem Freitagabend waren. Und wenn Besuch im Haus ist, wird es immer lustig – selbst, wenn wir noch gar nicht im Club sind :).


Dublin in one day

Dublin, Wie gut, dass die liebe Kristin diese Woche bei mir war. Wer weiß, wann ich sonst endlich einmal den Weg nach Dublin gefunden hätte… und in 10 Stunden kann man sich wirklich eine ganze Menge (zumindest von außen) anschauen :). Neben der wohl berühmtesten Bar Dublin – der Tempelbar- haben wir uns außerdem noch das Trinity College inkl. der alten Bücherei und dem Book of Kells, den St. Stephens Green Park, die St. Patricks und Christ Church Cathedral, das Dublin Castle und eine Menge Souvenirshops angeschaut :). Mittags haben wir es uns in einem Pub bei einem Glas Guinness, leckerem Baguette und „Home made Soup“ gut gehen lassen.

Dienstag, 15. Juli 2008

Und den Wald habe ich auch gesehen!

… und diesmal auch aus einer etwas anderen Perspektive ;). Am Sonntag war ich in den Wicklow Mountains im Süden Dublins. Naja, Berge sind das nicht wirklich, aber trotzdem ein sehr schönes Waldgebiet. Und das Wetter war pünktlich zu diesem Ausflug auch sehr gut! Im Wald selber sind wir wenigen Leuten begegnet. Das mag wohl zum einen an der allgemeinen Bequemlichkeit der Iren liegen und zum anderen daran, dass wir nicht immer den offiziellen Wegen gefolgt sind :). Die meisten Besucher bewegen sich dann lieber nur die 10 Schritte vom Auto zum …

Powerscourt Wasserfall

Er ist mit ca. 100-130 Metern der größte Wasserfall (weil Einzige? :) ) in Irland. Dieses Foto hätte ich am Nachmittag nicht mehr schießen können, ohne die Köpfe von mindestes 50 Leuten mit verewigt zu haben. Wirklich verrückt. Nur wenige Meter vom Wasserfall entfernt, parken bereits die ersten Autos. Auf den verbleibenden Grünflächen sitzen viele Leute mit ihren Barbecue-Einweggrills. Ein etwas merkwürdiger Anblick mit diesem schönen Wasserfall im Hintergrund und dazu noch ein Geruchsmix aus Grillfeuer und Abgasen. Ich habe mich schon ein bisschen wie auf einer amerikanischen Picknickwiese gefühlt.

Montag, 7. Juli 2008

Ich habe das Meer gesehen!


Am Sonntag bin ich zusammen mit einem Freund nach Howth im Osten von Dublin gefahren. Der Ort liegt auf der wunderschönen Halbinsel Howth Head in der Dublin Bay mit einem tollen Strand und noch tolleren Klippen. Ein Rundweg führt direkt am Rande der Halbinsel entlang. Außerdem gibt es noch eine Vielzahl kleinerer Pfade, die direkt bis ans Meer oder an den Rand der Klippen führen. Ein sehr schöner Ort, wenn man die Natur mag und den Blick auf das weite Meer :). Die Tatsache, dass wir nicht den ganzen Weg geschafft haben, ist für mich auf jeden Fall Grund genug, noch einmal nach Howth zu fahren!

Internationale Küche


Dieses Foto genießt einen hohen Seltenheitswert. Zu Astas Geburtstag am Samstag war es das erste Mal überhaupt, dass alle Hausbewohnerinnen zum gleichen Zeitpunkt am gleichen Ort waren. Daher haben wir die Chance ergriffen, dieses wunderschöne Bild in unserer luxuriösen Küche zu schießen :). Die Nacht danach war übrigens noch sehr lang und sehr gut!

Irische Pommes


Chips gibt es hier einfach überall. Selbst im Asia Take Away kann mal als Beilage nicht nur Reis, sondern auch Chips wählen. Und ich wette, mindestens 80 Prozent der Leute entscheiden sich für Chips. Auch zum Burger, Baguette, Nudelgerichten oder Salat werden Chips oder auch French Fries (die etwas dünnere Chips-Variante) als Beilage angeboten. Damit das Ganze dann auch richtig ungesund wird, essen die Iren dazu gerne eine Extraportion Currysauce. Ich habe einmal in meiner Mittagspause ein Gericht mit Hühnerfleisch bestellt und hatte laut Karte zusätzlich die Wahl zwischen Chips, Kartoffelecken und Salat. Wahrscheinlich ist hier kein Mensch Salat, denn die Bedienung hat mich lediglich gefragt, ob ich lieber Chips oder Kartoffelecken habe möchte :). Weitere Highlights der irischen Chipsküche sind Fish und Chips oder auch Kebab und Chips. Na dann guten Appetit!

Sonntag, 29. Juni 2008

Mein Team :)


Am Freitag war der letzte Arbeitstag meines Lieblingskollegen Aaron (der Größte auf dem Bild :) ), der zurück nach Australien geht…Schnief…Aus diesem Anlass haben wir zur Erinnerung ein Teamfoto im Büro gemacht. Der Dritte von links ist mein Chef Graham und seine Frau ist die Zweite von rechts. Auf jeden Fall sind alle im Team sehr, sehr nett und unkompliziert!

Dundalk Stadium


Am Donnerstagabend sind meine Kollegen und ich zu einem Windhunderennen nach Dundalk gefahren. Mein Chef hat zu diesem Anlass einen Tisch im Restaurant des Stadiums reserviert von dem aus man durch eine riesige Glasfront alle 12 Rennen des Abends bequem beim Abendessens verfolgen konnte. Die meisten meiner Kollegen haben auch fleißig gewettet. Der Mindesteinsatz liegt bei 1 Euro pro Wette. Ich habe kein Geld gesetzt, hätte aber bei 5 von 12 Rennen gewonnen. Mein Chef hat in fast allen Rennen auf einen oder mehrere gewettet und jedes Mal verloren. Hätte er mal besser auf mich gehört, dann wäre der Abend für ihn um einiges günstiger gewesen :).

Hier kostet eben alles ein wenig mehr...

Auch bei Falschparken langen die Iren kräftig zu. Meine Mitbewohnerin hat erst kürzlich einen Strafzettel über 40 Euro an ihrer Scheibe vorgefunden. Ich glaube, ich werde mich nie wieder über ein Knöllchen in Deutschland beschweren :). Was ich aber trotzdem toll fand (neben der Tatsache, dass es nicht mein Strafzettel war), ist das Bezahlsystem in Irland. Auf dem Zettel ist die Adresse einer Webseite abgedruckt, auf die man sich einloggen kann. Je nachdem, wie viele Zettel gerade aktiv sind, kann man diejenigen, die man bezahlen möchte bzw. muss in eine Art „Warenkorb“ J verschieben und dann „zur Kasse gehen“. Außerdem werden noch tolle Bilder vom eigenen Auto im Parkverbot online zur Verfügung gestellt. Naja, wenigstens bekommt man was für sein Geld und eine tolle Erinnerung noch dazu :) !

Samstag, 21. Juni 2008

Téada


Am Freitagabend war ich zu einem Konzert der Gruppe Téada in der St. Peters Church in Drogheda. Die Gruppe, bestehend aus fünf gutaussehenden :) Musikern, wurde 2001 gegründet und ist inzwischen auch international sehr erfolgreich. Die Fünf (Gitarre, Querflöte, Violine, Akkordeon, Bodhrán) spielen traditionelle irische Musik auf einem sehr hohen Niveau. Ich habe das Konzert auf jeden Fall sehr genossen und mir dann am Ende auch eine CD gekauft. Sehr genial! Wer Interesse hat: Mehr Infos und Hörbeispiele gibt es auf der Téada Homepage: www.teada.com.

Die Milch machts…


… hier auch nicht einfacher, weniger Geld auszugeben. Ich weiß ja nicht, wie die Milchpreise in Deuschland momentan sind, aber hier bezahlt man für einen Liter Milch im Durchschnitt zwischen 0,87 Euro und 1,30 Euro. Da die Verpackungen in Irland normalerweise eine Nummer größer ausfallen, kaufen viele Leute dann auch gleich die 2 Liter Packungen für mindestens 1,67 Euro. Ein immenser Spareffekt ;).

Comhaltas Ceoltóirí Éireann

Heute gibt es einmal eine Impression des irischen Vereins „Comhaltas Ceoltóirí Éireann“, der sich jeden Dienstagabend (außer in der Sommerpause :)) in einer Schule in Drogheda trifft. Dort kann man auch Musik-“classes“ besuchen oder Setdances lernen. Zur späteren Stunde treffen sich dann alle Mitglieder zu einer Session. Ich bin die einzige, die (noch) aus Noten spielt, aber das ist zum Glück kein Hindernis. Es gibt an diesen Abenden übrigens kein Bier oder sonstige alkoholische Getränke ;) aber dafür Tee, Kaffee und leckere Kekse!

Samstag, 14. Juni 2008

Dies ist nicht nur irgendeine Kirche...


... zumindest für die katholischen Iren. In der St. Peters Church kann man die sterblichen Überreste des Heiligen St. Oliver Plunkett bewundern. Der Erzbischoff wurde 1681 durch das englische Parlament zum Tode verurteilt und in Folge erhängt. Wen wundert es da noch, dass ihm ausgerechnet sein Kopf zu zweifelhaften Ruhm verholfen hat. 327 Jahre nach Plunketts Märtyrertod -er ist der letzte katholische Märtyrer, der in England gestorben ist- wird er nun in einer Vitrine zu Schau gestellt. Der Kopf könnte aber genauso gut von einem Brand-Todesopfer oder einem Farbigen stammen. Ich bin mehrmals um den Kopf herumgelaufen und er ist wirklich rabenschwarz! Wer sich diesen Anblick ersparen möchte, kann sich stattdessen auch mit St.Olivers Rippen und Teilen seiner Schulter beschäftigen oder die vom Band eingespielte Chormusik mitsummen :) http://en.wikipedia.org/wiki/Oliver_Plunkett

Mmmmhhh...


Wer schon einmal in Irland oder England war, kennt sicherlich dieses leckere Gebäck. Traditionell werden Scones, die ihren Ursprung in Schottland haben, zur "Teatime" verzehrt. Es gibt sie in mehreren Varianten, z.B. mit Rosinen, Schokolade oder einfach ohne jeglichen „Zusatz“. Ich glaube, die meisten Iren essen Scones einfach mit Butter, was wirklich sehr lecker ist!

Freitag, 6. Juni 2008

New Grange

Ein Muss für Jeden, der einmal hier in der Nähe ist. Den Feiertag am Montag habe ich genutzt, um mit meinem Rad nach New Grange zu fahren. Dort kann man 5000 Jahre alte Hügelgräber besichtigen, die somit noch älter sind als die ägyptischen Pyramiden. Im Sommer kann es wohl auch passieren, dass man die Führungen nicht mitmachen kann, weil alle Touren bereits ausgebucht sind. Ich hatte in der Hinsicht allerdings keine Probleme. Die zwei größten Gräber in New Grange und Knowth (diese wurden wahrscheinlich nicht nur zu Bestattungen genutzt, sondern auch als Versammlungsstätte) kann man auch von innen besichtigen. Der Innenraum ist allerdings viel kleiner als man von außen vermuten würde und es können jeweils nur ein paar Personen gleichzeitig die Kammer besichtigen. Das Wetter war am Montag übrigens so toll, dass ich mit einem Sonnenbrand nach Hause gekommen bin. Dass ich mir in Irland Sonnencreme kaufen muss, hätte ich auch nicht gedacht :)

Religiöser "Kettenbrief"

Auch ein Blick in die Zeitung lohnt sich in Irland allemal. Eine ganz besondere Kategorie heißt „Thanksgiving“. Dort werden Gebete abgedruckt, um z.B. die Jungfrau Maria um Beistand in einer schwierigen Situation zu bitten bzw. ihr zu dafür zu danken. Es kann auch schon mal vorkommen, dass das gleiche Gebet oder auch Hilferuf mehrmals hintereinander abgedruckt wird. Nur die Signatur am Ende ist unterschiedlich. Dies ist z.b. der Schlussteil des „A Prayer to the Blessed Virgin“: „This Prayer must be said for three days and after three days the favour will be granted. This prayer must be published for any favours received” (Übersetzungen gibt es auf Anfrage :) ). Wer da um mehrere Gefallen gleichzeitig bittet, hat ganz schön viel zu tun. Und was passiert, wenn jemand das Gebet nicht aufsagt oder nicht veröffentlicht? Hat er dann 10 Jahre Pech in der Liebe...?

Mittwoch, 28. Mai 2008

Battle of the Boyne

Am Sonntag war ich so richtig in Urlaubsstimmung, als ich mit meinem Fahrrad am Boyne-River entlang geradelt bin. Gar nicht weit von hier gibt das „Battle of the Boyne“ – Besucherzentrum. Dort kann man sich über eine der wichtigsten Schlachten auf irischen Boden informieren. 1690 bekämpften sich am Ufer des Flusses die Truppen von King William of Orange und von King James II., der im Kampf um die Vorherrschaft in Europa die Unterstützung von Ludwig XIV. genoss. Am Ende wurde der Kampf zwischen ca. 36.000 Soldaten unterschiedlichster Nationalitäten zugunsten Williams entschieden, der James am Ende strategisch überlegen war. Das Gelände ist auf jeden Fall sehr schön und man kann dort ein paar erholsame Stunden verbringen. Da es erst neu erschlossen wurde, ist jedoch noch nicht alles fertig gestellt. Natürlich gibt es auch ein kleines Restaurant mit Terrasse, wo man bei Kaffee und Kuchen bzw. Tee und Scone :) entspannt in der Sonne sitzen kann. Mmmhhh…

Endlich!

...Habe ich ein Fahrrad. Am Wochenende habe ich mir das gute Stück zugelegt. Ich hoffe, es hält zumindest für die nächsten fünf Monate. Mein erste Tour führte mich direkt –wie spektakulär- zum Aldi-Supermarkt :). Sehr nett, da es hier auch viele Dinge gibt, die man im deutschen Aldi finden kann. Aber vor allem sind die Preise um einiges erträglicher, als in den irischen Supermärkten im Zentrum!

Samstag, 24. Mai 2008

Noch ein Preishit!


Ich befürchte, ich kann in der Kategorie noch so einiges schreiben. Zu meinem „Favourites“ unter den Preisschockern gehören ja noch immer die (irischen) Erdbeeren. Eine Schale mit ca. 20 kleinen Erdbeeren kostet bei Dunnes und Tesco normalerweise 4,98 Euro. Oftmals gibt es diese dann jedoch zum „Sensationsangebot“ von nur noch 2,49 Euro. Wo bin ich nur gelandet?

Wer zu spät kommt…

...der bekommt keine Milch, keinen Salat und kein Weißbrot mehr. Wichtigste Regel imTesco-Supermarkt. Daher habe ich mich jetzt zum Früh-Shopper entwickelt ;), um mir die Dinge des alltäglichen Bedarfes zu sichern…Apropos, ich habe mir jetzt doch einmal eine Flasche Wein für 5 Euro gegönnt und durfte deshalb auch gleich ein paar Minuten an der Kasse warten. Unglücklicherweise bin ich an einer Kasse mit einer unter-18jährigen Verkäuferin gelandet. Die darf dann jedes Mal, wenn jemand Alkohol kauft, die Klingel an der Kasse betätigen und warten, bis eine volljährige Verkäuferin die Flasche über den Scan-Apparat zieht. Na super…

Samstag, 17. Mai 2008

Der Nächste bitte!


Man kann sie vor allem am Freitag und am Wochenende beobachten… Menschen, die sich um den Geldautomaten versammeln. Noch lustiger wäre das Ganze allerdings gewesen, wenn ich mich nicht ein paar Minuten später selber in so einer Schlange wieder gefunden hätte :) . Diese öffentlichen Geldautomaten sind hier die einzige Möglichkeit nach Feierabend oder eben am Wochenende Bargeld zu bekommen. In die Bank selber kommt man nicht. Auf jeden Fall konnte ich mir auch heute bei diesem Anblick ein Grinsen nicht verkneifen (und auch nicht den Griff zur Kamera). Als ob es in Drogheda nur am Wochenende Bargeld geben würde…

Mittwoch, 14. Mai 2008

Bier statt Wein?

Bier als Alternative zum teuren Wein - ein gut gemeinter Ratschlag. Doch bei den Bierpreisen würde ich sogar den Wein bevorzugen! Ein 6er Pack Budweiser Flaschenbier kostet hier mal eben sympathische 10,40Euro. Aber auch das gute alte Dosenbier kann mit ca. 1,80 Euro je Dose gut mithalten. Ich frage mich eigentlich, wie es sein kann, dass hier so viele Leute ein Alkoholproblem haben sollen! Aber vielleicht ist das auch nur ein Klischee. Oder meinen die Iren vielleicht, wenn sie von einem „Alkoholproblem“ sprechen, dass die Alkoholpreise für sie ein Problem sind? Wer weiß… :)

Je Oller desto Doller


Letzten Samstag Abend bin ich kurz entschlossen mit Asta in die Railway Bar ganz in der Nähe unseres Hauses gegangen. Dort gab es an diesem Tag sogar Live Musik von zwei Herren mit elektronischer Gitarre und Bass. Vom Stil war einiges dabei von Country über Rock´n´Roll... Ich glaube, Asta und ich waren mit Abstand die jüngsten Besucher dieser Bar. Auch unter den älteren Herrschaften gab es wieder einige mit besonders hohem Alkoholpegel. In Folge dessen habe ich dann doch dankend die Aufforderung eines etwa 65jährigen Herrn zum Tanzen abgelehnt...erst recht nachdem er mir ein Tigerähnliches „Rrrrrrrrr“ ins Ohr geraunt hat :). Ich bin mir ja nicht so sicher, ob ich das Kommentar einer irischen Dame neben mir ernst nehmen kann, die meinte, dass zum Glück nicht alle irischen Männer so schlimm wären!? Das Tolle wiederum ist die Tatsache, das hier jeder tanzt, wie und wann er gerade Lust hat... egal welchen Alters. Da gibt es hier in jedem Fall weniger Hemmungen (und das liegt nicht nur am Alkoholpegel :) ) und Vorurteile als in Deutschland. Als Rock´n´Roll gespielt wurde, hat auch ein mindestens 70 Jahre altes Paar getanzt… aber wie!! Nicht nur von einem Fuß auf den anderen getippelt, sondern richtige Rock´n´Roll Bewegungen. Sehr genial! Die Stimmung im Pub war in jedem Fall klasse!

Samstag, 10. Mai 2008

Kann mir jemand Wein schicken?

Der Blick in das Weinregal fällt mir im Moment noch sehr schwer… und der Kauf erst recht :). Die günstigeren Weine kosten hier etwa um die 5 Euro, Preise um die 10 Euro sind normal. Ich hatte letztens bei Lidl (zum Glück gibt es hier auch meinen geliebten Schokocappuccino) exakt die gleiche Sorte Wein in der Hand, die es auch im Lidl in Deutschland zu kaufen gibt – nur eben mehr als doppelt so teuer… schnief! Dann werde ich wohl eben weiterhin auf den polnischen Wodka meiner Mitbewohnerin zurückgreifen müssen ;)...

Summertime

An diesen Anblick muss ich mich erst noch gewöhnen… Ich glaube, manche Iren sind mir im Kälteempfinden mindestens 5 Grad voraus. Die Sonne scheint zwar schon seit einigen Tagen fleißig vom Himmel, ab deshalb sehe ich mich noch lange genötigt, meine kurzen Hosen, Tops und Flipflops aus dem Schrank hervorzuholen (abgesehen davon, dass ich so was im Moment hier eh nicht besitze :) ). Ich habe mich die Tage deshalb schon einige Male mit meiner Jacke und den darunter liegenden Schichten overdressed gefühlt. Ich möchte nur zu gerne wissen, was die Iren anziehen, wenn wirklich mal 26 Grad oder wärmer sind… Da das wohl eher selten der Fall sein wird, warten wahrscheinlich einige (vor allem junge) Iren geradezu auf eine Chance, ihre Sommerkleidung wenigstens ein paar Tage im Jahr aus dem Schrank holen zu können… auch wenn es eben nur knapp 20 Grad sind!

Weit ist der Weg...


Ich habe diese Woche mal nachgezählt :) Auf meinem Arbeitsweg bewältige ich 2-mal 103 Treppenstufen… das Ganze mindestens 5-mal die Woche… ein halbes Jahr lang… nicht schlecht!

Montag, 5. Mai 2008

Drogheda Arts Festival

Hier ein kleiner Mitschnitt des gaelischen Chors in der St. Peters Church of Ireland.
(www.droghedaartsfestival.ie)

Auch wenn ich kein Auto mehr habe...

Hier eine kleine Preisinfo für alle Autofahrer. Für einen Liter Super bezahlt man hier momentan 1,24 Euro und für einen Liter Diesel 1,31 Euro. Immerhin noch etwas günstiger als in Deutschland. Nur ist hier Diesel bereits teurer als Benzin.

Kerstin im Wunderland

Das muss ich unbedingt auch noch erzählen, da ich mit Keith am Dienstag während der Zimmersuche noch zwischendurch Zeit hatte, sind wir nach Bettystown an den Strand gefahren (sehr schöööön!) Das ist ja an für sich noch nichts außergewöhnliches… Nach dem Strandspaziergang sind wir dann in den „Funtasia-Park“ in Bettystown gegangen. Sowas habe ich ja auch noch nicht gesehen. Ich kam mir ein bisschen vor, als wäre ich gerade im Film „Toys“. Eine riesige Spielhalle auf zwei Ebenen, wo es alle möglichen Spielautomaten oder Spielgeräte gibt. Der Nachteil: man muss überall Geld reinstecken ;) Es gibt dort Computerspiele, Glücksspiele (wohl eher weniger für Kinder), Wurfspiele, Schiessspiele, Billiard, eine Miniriesenrad, eine Eisenbahn, Kinderkarusselle… einfach alles, was man auch auf einem Jahrmarkt finden könnte. Ich habe mich denn auch gleich auf ein Pferd geschwungen…Vor mir lief auf einem Bildschirm ein Parcours. Ich konnte das Pferd mit den Zügeln lenken (zumindest sollte das theoretisch funktionieren:)) und es hat sich auch richtig bewegt… sogar mit Sprungbewegung…witzig…Auf jeden Fall ein sehr interessanter Laden!!!

Der schnellste Weg zur Heirat...

…führt direkt über einen betrunkenen Iren. Ich bin ja nun gerade einmal eine Woche hier und habe schon zwei Heiratsangebote (einmal sogar inkl. Verlobungsangebot :))
Den ersten potentiellen Ehemann habe ich mit einer Flasche Alkohol auf meinem Weg zur Arbeit getroffen. Er hat mir versprochen, dass er bald berühmt wird. Dann würde er mich gerne noch einmal fragen, ob ich ihn heiraten möchte… und er hoffe in dem Fall inständig auf mein Jawort!
Am Freitagabend war ich dann mit zwei meiner Mitbewohnerinnen und Keith was trinken und später noch in einem Club. Das ich für die üppigen 10Euro Eintritt auch noch einen Antrag bekomme, hätte ich ja nun nicht gedacht... Auf jeden Fall ein sehr witziger Abend! Der junge Mann wünschte sich, wenn ich ihn nun nicht gleich heiraten würde, dass ich mich wenigstens mit ihm verlobe.
Naja, aber bekanntlich zählt ja nicht die Quantität, sondern die Qualität! Chou, du musst dir auf jeden Fall keine Sorgen machen :)

Wettergefluester

Als ich am ersten Tag von der Arbeit nach Hause gekommen bin, habe ich bei mir im Wohngebiet einen älteren Herrn getroffen, der mich auch gleich auf das schöne Wetter angesprochen hat. Er meinte, es seien momentan die ersten schönen Tage in diesem Jahr. Na dann bin ich ja zum richtigen Zeitpunk gekommen ;)! Ich glaube, dass Wetter ist hier eines der bevorzugten Gesprächsthemen. Jedenfalls habe ich dann noch ein wenig vom Wetter in Deutschland erzählt :). Wird wahrscheinlich nicht das letzte Mal gewesen sein…