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Donnerstag, 23. Oktober 2008

Auf der Suche nach dem „Magischen Hügel“

Am Sonntag sind Asta, Giedre und ich nach Dundalk gefahren, um die Kräfte des "Magic Hill" in den Cooley Mountains einmal selber zu testen. Laut diversen Internetberichten sollen sich auf der Straße abgestellte Autos ohne jedes Hinzutun bergaufwärts bewegen. Da es keine offiziellen Wegweiser zu dieser Straße gibt, haben wir einige Male gestoppt, sind aber immer einfach nur bergabwärts gerollt :). Aber hey, wer sucht, der findet. Und diesmal war es eine Stelle auf einer Straße irgendwo in Irland, wo sich die Autos von alleine bergauf bewegen :). Irres Land!

Samstag, 16. August 2008

Regenpredigt

Diese Woche bin ich mal wieder im Regen von Arbeit nach Hause gelaufen :(. In meiner Wohnsiedlung gibt es in der Mitte eine große Grünfläche, auf der trotz Wind und Wetter jemand gerade dabei war ein Pavillonzelt aufzustellen. Mein erster Gedanke war ja, dass der gute Mann den Regen zum Reinigen der Zeltplane nutzen wollte. Oder eine Party mitten in der Siedlung bei dem Wetter? Wenig später waren auch ein Tisch mit Blumen, Kerzen und Lautsprechern aufgebaut. Schließlich fanden sich dann ein Priester und die ersten „Gäste“ ein, um gemeinsam im Regen eine Predigt abzuhalten :). Das war schon ein sehr merkwürdiger Anblick – denn schon nach ein paar Minuten passten keine Leute mehr unter das Zeltdach und eine Traube von Menschen mit Schirmen stand nun außerhalb des schützenden Pavillons. Verrückt :), aber in jedem Fall sehr interessant anzuschauen, dass selbst solches Wetter die Iren nicht davon abhält, ihren Glauben zu praktizieren.

Dienstag, 15. Juli 2008

Powerscourt Wasserfall

Er ist mit ca. 100-130 Metern der größte Wasserfall (weil Einzige? :) ) in Irland. Dieses Foto hätte ich am Nachmittag nicht mehr schießen können, ohne die Köpfe von mindestes 50 Leuten mit verewigt zu haben. Wirklich verrückt. Nur wenige Meter vom Wasserfall entfernt, parken bereits die ersten Autos. Auf den verbleibenden Grünflächen sitzen viele Leute mit ihren Barbecue-Einweggrills. Ein etwas merkwürdiger Anblick mit diesem schönen Wasserfall im Hintergrund und dazu noch ein Geruchsmix aus Grillfeuer und Abgasen. Ich habe mich schon ein bisschen wie auf einer amerikanischen Picknickwiese gefühlt.

Samstag, 14. Juni 2008

Dies ist nicht nur irgendeine Kirche...


... zumindest für die katholischen Iren. In der St. Peters Church kann man die sterblichen Überreste des Heiligen St. Oliver Plunkett bewundern. Der Erzbischoff wurde 1681 durch das englische Parlament zum Tode verurteilt und in Folge erhängt. Wen wundert es da noch, dass ihm ausgerechnet sein Kopf zu zweifelhaften Ruhm verholfen hat. 327 Jahre nach Plunketts Märtyrertod -er ist der letzte katholische Märtyrer, der in England gestorben ist- wird er nun in einer Vitrine zu Schau gestellt. Der Kopf könnte aber genauso gut von einem Brand-Todesopfer oder einem Farbigen stammen. Ich bin mehrmals um den Kopf herumgelaufen und er ist wirklich rabenschwarz! Wer sich diesen Anblick ersparen möchte, kann sich stattdessen auch mit St.Olivers Rippen und Teilen seiner Schulter beschäftigen oder die vom Band eingespielte Chormusik mitsummen :) http://en.wikipedia.org/wiki/Oliver_Plunkett

Freitag, 6. Juni 2008

Religiöser "Kettenbrief"

Auch ein Blick in die Zeitung lohnt sich in Irland allemal. Eine ganz besondere Kategorie heißt „Thanksgiving“. Dort werden Gebete abgedruckt, um z.B. die Jungfrau Maria um Beistand in einer schwierigen Situation zu bitten bzw. ihr zu dafür zu danken. Es kann auch schon mal vorkommen, dass das gleiche Gebet oder auch Hilferuf mehrmals hintereinander abgedruckt wird. Nur die Signatur am Ende ist unterschiedlich. Dies ist z.b. der Schlussteil des „A Prayer to the Blessed Virgin“: „This Prayer must be said for three days and after three days the favour will be granted. This prayer must be published for any favours received” (Übersetzungen gibt es auf Anfrage :) ). Wer da um mehrere Gefallen gleichzeitig bittet, hat ganz schön viel zu tun. Und was passiert, wenn jemand das Gebet nicht aufsagt oder nicht veröffentlicht? Hat er dann 10 Jahre Pech in der Liebe...?

Samstag, 17. Mai 2008

Der Nächste bitte!


Man kann sie vor allem am Freitag und am Wochenende beobachten… Menschen, die sich um den Geldautomaten versammeln. Noch lustiger wäre das Ganze allerdings gewesen, wenn ich mich nicht ein paar Minuten später selber in so einer Schlange wieder gefunden hätte :) . Diese öffentlichen Geldautomaten sind hier die einzige Möglichkeit nach Feierabend oder eben am Wochenende Bargeld zu bekommen. In die Bank selber kommt man nicht. Auf jeden Fall konnte ich mir auch heute bei diesem Anblick ein Grinsen nicht verkneifen (und auch nicht den Griff zur Kamera). Als ob es in Drogheda nur am Wochenende Bargeld geben würde…

Montag, 5. Mai 2008

Kerstin im Wunderland

Das muss ich unbedingt auch noch erzählen, da ich mit Keith am Dienstag während der Zimmersuche noch zwischendurch Zeit hatte, sind wir nach Bettystown an den Strand gefahren (sehr schöööön!) Das ist ja an für sich noch nichts außergewöhnliches… Nach dem Strandspaziergang sind wir dann in den „Funtasia-Park“ in Bettystown gegangen. Sowas habe ich ja auch noch nicht gesehen. Ich kam mir ein bisschen vor, als wäre ich gerade im Film „Toys“. Eine riesige Spielhalle auf zwei Ebenen, wo es alle möglichen Spielautomaten oder Spielgeräte gibt. Der Nachteil: man muss überall Geld reinstecken ;) Es gibt dort Computerspiele, Glücksspiele (wohl eher weniger für Kinder), Wurfspiele, Schiessspiele, Billiard, eine Miniriesenrad, eine Eisenbahn, Kinderkarusselle… einfach alles, was man auch auf einem Jahrmarkt finden könnte. Ich habe mich denn auch gleich auf ein Pferd geschwungen…Vor mir lief auf einem Bildschirm ein Parcours. Ich konnte das Pferd mit den Zügeln lenken (zumindest sollte das theoretisch funktionieren:)) und es hat sich auch richtig bewegt… sogar mit Sprungbewegung…witzig…Auf jeden Fall ein sehr interessanter Laden!!!