Mittwoch, 30. Juli 2008

Feierabend!

Am Montag nach der Arbeit habe ich auf dem Weg nach Hause zufällig unseren Hausbesitzer Damian in der Stadt getroffen. Wir haben dann spontan entschieden, uns ein Feierabendbier im „Mariner“-Pub direkt am Nordquai des Boyne zu genehmigen. Auch wenn die Pubs von außen sehr klein wirken, war ich auch diesmal wieder erstaunt, wie weit sich diese dann innen nach hinten ausdehnen. Das Mariner ist ein typisches Pub mit viel Holz, alten Männern an der Bar und natürlich einem Bildschirm. Dort konnten wir uns die Liveübertragung eines Pferderennens anschauen. Witzigerweise hieß das Gewinnerpferd auch Damian, was wir dann gleich zum Anlass genommen haben, um mit einem weiteren Pint (in einem anderen düsteren Pub :)) anzustoßen.

Fasching das ganz Jahr

Ganz groß wird in Irland der 21. Geburtstag gefeiert. Dem Geburtstagkind stehen ab diesem Datum alle Clubtüren offen und endlich darf auch (offiziell) ordentlich beim Alkohol zugelangt werden. Am Samstag war ich mit einem Freund zu so einer Feier, die Form einer „Fancy Dress-Party“ stattfand (fancy = ausgefallen, originell). Alle Gäste dort waren karnevaltauglich verkleidet und die Kostüme waren wirklich sehr, sehr witzig! War das ein Spass mit Captain Kirk und Captain Hook gleichzeitig zu tanzen :).

Ich glaube,...

...ich verliere so langsam meine Preissensibilität :). Doch bevor es soweit ist, noch ein paar Worte zu den Clubeintrittspreisen. Auch wenn es toll ist, dass die Clubs hier zum Teil von Donnerstag bis Montag geöffnet haben (und auch besucht werden), leisten könnte ich es mir nicht, sooft auszugehen. Ohne Preisnachlass bezahlt man je nach Tag und Club zwischen 8 – 14 Euro Eintritt. Naja, und die Getränkepreise sind auch wieder ein Thema für sich :).

Montag, 21. Juli 2008

Cooley Mountains

Auch an diesem Wochenende habe ich wieder einen Ausflug mit Igor gemacht. Und diesmal konnte sich auch Kristin einen kleinen Eindruck von der wunderschönen Natur Irlands verschaffen... Zu Dritt sind wir nach Carlingford in der Nähe von Dundalk gefahren. Diese kleine Stadt an der Kueste ist umgeben von den Cooley Mountains. Zum Glück war auch an diesem Tag das Wetter wirklich gut und wir konnten uns die Sonne in das Gesicht scheinen lassen. Unsere Wanderung endete unterhalb des Gipfels des „Slieve Foy“, von wo aus wir einen tollen Blick auf die umliegenden Berge, Schafe :) und das Meer genießen konnten. Mal schauen, wohin uns der nächste Ausflug führt…

Let's party

Ja, ich gebe zu, dass ich diese Rubrik bisher in meinem Blog vernachlässigt habe, obwohl sie definitiv einen sehr angenehmen Teil meines Lebens hier ausmacht ;). Und feiern kann man hier wirklich sehr, sehr, sehr gut... Abgesehen von den zahlreichen Pubs in Drogheda, gibt es noch drei Clubs, wo man eine gute Zeit verbringen kann. Um Punkt Drei macht der DJ dann (oftmals leider) pünktlich die Musik aus. Und Diejenigen, die gerne noch eine Weile bleiben möchten, um ihre Drinks zu leeren, werden nach ein paar Minuten höflich aber bestimmt von den zahlreichen Security-Leuten gebeten, den Club zu verlassen. Am liebsten gehe ich übrigens in das „Earth“, wo wir auch an diesem Freitagabend waren. Und wenn Besuch im Haus ist, wird es immer lustig – selbst, wenn wir noch gar nicht im Club sind :).


Dublin in one day

Dublin, Wie gut, dass die liebe Kristin diese Woche bei mir war. Wer weiß, wann ich sonst endlich einmal den Weg nach Dublin gefunden hätte… und in 10 Stunden kann man sich wirklich eine ganze Menge (zumindest von außen) anschauen :). Neben der wohl berühmtesten Bar Dublin – der Tempelbar- haben wir uns außerdem noch das Trinity College inkl. der alten Bücherei und dem Book of Kells, den St. Stephens Green Park, die St. Patricks und Christ Church Cathedral, das Dublin Castle und eine Menge Souvenirshops angeschaut :). Mittags haben wir es uns in einem Pub bei einem Glas Guinness, leckerem Baguette und „Home made Soup“ gut gehen lassen.

Dienstag, 15. Juli 2008

Und den Wald habe ich auch gesehen!

… und diesmal auch aus einer etwas anderen Perspektive ;). Am Sonntag war ich in den Wicklow Mountains im Süden Dublins. Naja, Berge sind das nicht wirklich, aber trotzdem ein sehr schönes Waldgebiet. Und das Wetter war pünktlich zu diesem Ausflug auch sehr gut! Im Wald selber sind wir wenigen Leuten begegnet. Das mag wohl zum einen an der allgemeinen Bequemlichkeit der Iren liegen und zum anderen daran, dass wir nicht immer den offiziellen Wegen gefolgt sind :). Die meisten Besucher bewegen sich dann lieber nur die 10 Schritte vom Auto zum …

Powerscourt Wasserfall

Er ist mit ca. 100-130 Metern der größte Wasserfall (weil Einzige? :) ) in Irland. Dieses Foto hätte ich am Nachmittag nicht mehr schießen können, ohne die Köpfe von mindestes 50 Leuten mit verewigt zu haben. Wirklich verrückt. Nur wenige Meter vom Wasserfall entfernt, parken bereits die ersten Autos. Auf den verbleibenden Grünflächen sitzen viele Leute mit ihren Barbecue-Einweggrills. Ein etwas merkwürdiger Anblick mit diesem schönen Wasserfall im Hintergrund und dazu noch ein Geruchsmix aus Grillfeuer und Abgasen. Ich habe mich schon ein bisschen wie auf einer amerikanischen Picknickwiese gefühlt.

Montag, 7. Juli 2008

Ich habe das Meer gesehen!


Am Sonntag bin ich zusammen mit einem Freund nach Howth im Osten von Dublin gefahren. Der Ort liegt auf der wunderschönen Halbinsel Howth Head in der Dublin Bay mit einem tollen Strand und noch tolleren Klippen. Ein Rundweg führt direkt am Rande der Halbinsel entlang. Außerdem gibt es noch eine Vielzahl kleinerer Pfade, die direkt bis ans Meer oder an den Rand der Klippen führen. Ein sehr schöner Ort, wenn man die Natur mag und den Blick auf das weite Meer :). Die Tatsache, dass wir nicht den ganzen Weg geschafft haben, ist für mich auf jeden Fall Grund genug, noch einmal nach Howth zu fahren!

Internationale Küche


Dieses Foto genießt einen hohen Seltenheitswert. Zu Astas Geburtstag am Samstag war es das erste Mal überhaupt, dass alle Hausbewohnerinnen zum gleichen Zeitpunkt am gleichen Ort waren. Daher haben wir die Chance ergriffen, dieses wunderschöne Bild in unserer luxuriösen Küche zu schießen :). Die Nacht danach war übrigens noch sehr lang und sehr gut!

Irische Pommes


Chips gibt es hier einfach überall. Selbst im Asia Take Away kann mal als Beilage nicht nur Reis, sondern auch Chips wählen. Und ich wette, mindestens 80 Prozent der Leute entscheiden sich für Chips. Auch zum Burger, Baguette, Nudelgerichten oder Salat werden Chips oder auch French Fries (die etwas dünnere Chips-Variante) als Beilage angeboten. Damit das Ganze dann auch richtig ungesund wird, essen die Iren dazu gerne eine Extraportion Currysauce. Ich habe einmal in meiner Mittagspause ein Gericht mit Hühnerfleisch bestellt und hatte laut Karte zusätzlich die Wahl zwischen Chips, Kartoffelecken und Salat. Wahrscheinlich ist hier kein Mensch Salat, denn die Bedienung hat mich lediglich gefragt, ob ich lieber Chips oder Kartoffelecken habe möchte :). Weitere Highlights der irischen Chipsküche sind Fish und Chips oder auch Kebab und Chips. Na dann guten Appetit!