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Mittwoch, 29. Oktober 2008

Galway

Das verlängerte Wochenende habe ich genutzt, um Keith in Athenry bei Galway zu besuchen. Sonntag haben wir einen Ausflug nach Connemara gemacht und am Montag waren wir noch im Zentrum vom Galway unterwegs.Was mir am Westen immer wieder gefällt, sind die vielen, vielen Steinmauern, die das Landschaftsbild maßgeblich prägen. In jedem Fall sehr hübsch anzuschauen, auch wenn sie an den meisten Stellen keinen Sinn zu haben scheinen. Zehn Minuten nachdem ich das Foto bei strahlendem Sonnenschein gemacht habe, sind wir im strömenden Regen zum Auto zurückgesprintet. Nasse Hosen und Ledersitze – sehr angenehm!

Sonntag, 12. Oktober 2008

Irish National Stud and Japanese Garden

Samstag bin ich mit Igor nach Kildare südlich von Dublin gefahren, um das Nationalgestüt und den auf dem Gelände gelegenen japanischen Garten zu besuchen. Der Garten war wirklich toll und in seiner Struktur der „Lebensgeschichte des Menschen“ nachempfunden. So gibt es z.b. neben der „Bücke der Verlobung“ den „Hügel der Ambition“ oder auch den „Brunnen der Weisheit“ ;). Dann haben wir uns noch die Zuchthengste des Gestüts angeschaut, welche für einen möglichst erfolgreichen Rennpferdenachwuchs sorgen sollen. Jeder der Hengste hat in seiner Karriere mehrere Hunderttausend Euro Preisgelder gewonnen und darf nun den Tag auf einer eigenen riesigen Koppel verbringen :)

Samstag, 4. Oktober 2008

Bitte mehr vom Meer

Hier noch eine letzte kleine Urlaubsimpression vom Strand in Clogherhead. Das schoeneWetter (soviel gab es davon innerhalb der einen Woche ja leider nicht) haben wir dazu genutzt, um noch einen Spaziergang am Meer zu machen. Der Strand gehoert auf jeden Fall zu einem meiner Lieblingsplaetze hier. Und das Beste ist, dass es nur wenige Kilometer von Drogheda aus bis dorthin sind. Das Meer direkt vor der Haustuer - was kann es Schoeneres geben :)

Montag, 29. September 2008

Muckross House

Am Rande der Killarney National Parks befindet sich das 1839 erbaute Muckross House. Dieses befindet sich direkt an einem der Seen des Parks und ist von einem wunderschönen Garten bzw. Park umgeben. Dort findet man auch Pflanzen, die normalerweise nur in tropischen Gebieten anzutreffen sind. Das Haus befindet sich im Besitz der Republik Irland und kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Toll finde ich das Läutsystem zur Alarmierung des Hauspersonals. Spezielle Hebel in fast allen Zimmern sind durch ein Schnursystem mit Glocken im unteren Teil des Hauses verbunden. Am Klang der Glocken konnte das Personal dann erkennen, welche der Herrschaften ihre Hilfe benötigte. Nicht schlecht :) http://www.muckross-house.ie

Montag, 22. September 2008

Dublin, die Zweite

Natürlich stand auch ein Ausflug nach Dublin auf unserem Wochenplan. Wir waren in der Guinness Brauerei, haben ein Führung im Dublin Castle mitgemacht und sind noch ein wenig durch die Straßen der Hauptstadt geschlendert. Auf dem Weg zur Brauerei ist ein alter Mann mit seinem Pferdewagen an uns vorbei gefahren. Er stand wenig später am Straßenrand... hat sich wohl mit Tourifotos sein Geld verdient :). Im Guinness Store House selbst kann man sich über die Geschichte, den Entstehungsprozess des Guinness oder über die Guinness Werbekampagnen informieren. Im Eintrittspreis inbegriffen ist ein Pint of Guinness, welches man sich in der letzten Etagen schmecken lassen und währenddessen den Blick über Dublin genießen kann. Slante!

Ring of Kerry…

ist auch toll :). Wenn man im Westen ist und dazu noch ein Auto hat, dann ist ein Tagesausflug entlang des „Ring of Kerry“ ein Muss. Allerdings wünsche ich Jedem, der sich auf die Reise begibt besseres Wetter, als wir es hatten :). Ein spannender Mix aus Sonne, Wolken, Regen und dichtem Nebel… es war einfach für jeden Geschmack was dabei! Auch wenn der Nebel dafür gesorgt hat, dass wir nicht alles sehen konnten, so waren wir trotzdem den ganzen Tag damit beschäftigt, uns alte Schlösser, Forts, Schafe, Seen und natürlich die wunderschöne Küstenlandschaft Irlands anzuschauen.

Donnerstag, 18. September 2008

Ein paar Tage Urlaub...

zu haben ist schon toll! Selbst wenn die eine Woche Ende August mit meiner Mama mit diversen Unternehmungen voll gepackt war, so war es in jedem Fall eine willkommene Abwechslung. Die folgenden Artikel werden Euch, denke ich, einen kleinen Einblick vermitteln können. Wir sind mit dem Mietwagen in der näheren Umgebung unterwegs gewesen und haben uns auch für ein paar Tage in den wilden Westen der Insel begeben. Auf dem Foto sind wir übrigens gerade etwa auf der Hälfte einer vierstündigen Wanderung durch das Tal „Glendalough“ im Süden Dublins. Auf unserem Weg haben wir viele, viele Stufen bis zum höchsten Punkt unseres Ausfluges zurücklegen müssen. Und die Mama hat tapfer durchgehalten :).

Montag, 18. August 2008

Bray

…ist eine kleinere Stadt südlich von Dublin und liegt direkt an der Küste. Der Regen hat gestern zum Glück wenigstens bis zum Abend eine Pause eingelegt, so dass wir den Ausflug in die Berge genießen konnten. Zuvor war ich jedoch noch mit Igor im Sea Life Center in Bray. Ich würde mal sagen, dass es dort auch nicht mehr Aquarien gibt als im Leipziger Zoo (wenn nicht sogar weniger). Demzufolge waren wir auch relativ schnell mit unserem Rundgang fertig... Danach sind wir direkt in die Berge gelaufen – und hatten wieder einen tollen Blick auf das Meer und die Küste! Einen Teil der Strecke haben wir auf weniger belaufen Trampelpfaden zurückgelegt. Leider gibt es hier Unmengen von diesen stacheligen Distelbüschen und Brombeersträuchern. Ich sag euch – das sind Schmerzen :).

Donnerstag, 7. August 2008

Trim Castle

Montag war Feiertag in Irland und ich bin diesmal mit Igor nach Trim gefahren. Auf dem Weg zum Trim Castle haben wir uns noch die Ruinen einer alten Abbey angeschaut (Kristina, beim Anblick des Kreuzganges habe ich gleich an dich denken müssen!), die wie das Schloss im 12. Jhd. erbaut wurde. Das Schloss selber zählt in Irland zu einer der größten durch die Normannen erbauten Anlagen. Seit 1994 für die Öffentlichkeit zugänglich, kann man sich das Innere der Ruinen im Rahmen einer Tour anschauen. Typisch ist auch hier, dass das Gebäude im Laufe der Jahre einige Male umgebaut und vergrößert wurde, je nachdem für welche Zwecke es genutzt wurde. Unsere Führerin war aufgrund der zahlreichen Kinder während der Tour leider etwas genervt :)aber dankbar, wenigstens in uns ein paar dankbare Zuhörer gefunden zu haben. Die Arme!

Beaulieu House

Am Samstag bin ich mit dem Rad nach Baltry ganz in der Nähe von Drogheda gefahren. Dort kann man sich das ca. 1650 erbaute „Beaulieu House“ anschauen. In der Anfangszeit hauptsächlich durch das Militär genutzt, ist es gegenwärtig bereits seit 10 Generationen im Besitz derselben Familie. Um das Anwesen finanzieren zu können, kann man sich Teile des Hauses im Rahmen einer Führung anschauen. Bereits in der Eingangshalle ist man umzingelt von einer beeindruckenden Ahnengalerie. Das wer mit wem, wo und wann – ist auch der Schwerpunkt der (aber wirklich interessanten) Tour durch das Familienanwesen. Sehr schön fand ich auch den riesigen Garten und das an das Haus angrenzende Grundstück. Da wird sicherlich einiges an Personal benötigt, um alles in Stand zu halten!

Montag, 21. Juli 2008

Cooley Mountains

Auch an diesem Wochenende habe ich wieder einen Ausflug mit Igor gemacht. Und diesmal konnte sich auch Kristin einen kleinen Eindruck von der wunderschönen Natur Irlands verschaffen... Zu Dritt sind wir nach Carlingford in der Nähe von Dundalk gefahren. Diese kleine Stadt an der Kueste ist umgeben von den Cooley Mountains. Zum Glück war auch an diesem Tag das Wetter wirklich gut und wir konnten uns die Sonne in das Gesicht scheinen lassen. Unsere Wanderung endete unterhalb des Gipfels des „Slieve Foy“, von wo aus wir einen tollen Blick auf die umliegenden Berge, Schafe :) und das Meer genießen konnten. Mal schauen, wohin uns der nächste Ausflug führt…

Dublin in one day

Dublin, Wie gut, dass die liebe Kristin diese Woche bei mir war. Wer weiß, wann ich sonst endlich einmal den Weg nach Dublin gefunden hätte… und in 10 Stunden kann man sich wirklich eine ganze Menge (zumindest von außen) anschauen :). Neben der wohl berühmtesten Bar Dublin – der Tempelbar- haben wir uns außerdem noch das Trinity College inkl. der alten Bücherei und dem Book of Kells, den St. Stephens Green Park, die St. Patricks und Christ Church Cathedral, das Dublin Castle und eine Menge Souvenirshops angeschaut :). Mittags haben wir es uns in einem Pub bei einem Glas Guinness, leckerem Baguette und „Home made Soup“ gut gehen lassen.

Dienstag, 15. Juli 2008

Und den Wald habe ich auch gesehen!

… und diesmal auch aus einer etwas anderen Perspektive ;). Am Sonntag war ich in den Wicklow Mountains im Süden Dublins. Naja, Berge sind das nicht wirklich, aber trotzdem ein sehr schönes Waldgebiet. Und das Wetter war pünktlich zu diesem Ausflug auch sehr gut! Im Wald selber sind wir wenigen Leuten begegnet. Das mag wohl zum einen an der allgemeinen Bequemlichkeit der Iren liegen und zum anderen daran, dass wir nicht immer den offiziellen Wegen gefolgt sind :). Die meisten Besucher bewegen sich dann lieber nur die 10 Schritte vom Auto zum …

Powerscourt Wasserfall

Er ist mit ca. 100-130 Metern der größte Wasserfall (weil Einzige? :) ) in Irland. Dieses Foto hätte ich am Nachmittag nicht mehr schießen können, ohne die Köpfe von mindestes 50 Leuten mit verewigt zu haben. Wirklich verrückt. Nur wenige Meter vom Wasserfall entfernt, parken bereits die ersten Autos. Auf den verbleibenden Grünflächen sitzen viele Leute mit ihren Barbecue-Einweggrills. Ein etwas merkwürdiger Anblick mit diesem schönen Wasserfall im Hintergrund und dazu noch ein Geruchsmix aus Grillfeuer und Abgasen. Ich habe mich schon ein bisschen wie auf einer amerikanischen Picknickwiese gefühlt.

Montag, 7. Juli 2008

Ich habe das Meer gesehen!


Am Sonntag bin ich zusammen mit einem Freund nach Howth im Osten von Dublin gefahren. Der Ort liegt auf der wunderschönen Halbinsel Howth Head in der Dublin Bay mit einem tollen Strand und noch tolleren Klippen. Ein Rundweg führt direkt am Rande der Halbinsel entlang. Außerdem gibt es noch eine Vielzahl kleinerer Pfade, die direkt bis ans Meer oder an den Rand der Klippen führen. Ein sehr schöner Ort, wenn man die Natur mag und den Blick auf das weite Meer :). Die Tatsache, dass wir nicht den ganzen Weg geschafft haben, ist für mich auf jeden Fall Grund genug, noch einmal nach Howth zu fahren!

Samstag, 14. Juni 2008

Dies ist nicht nur irgendeine Kirche...


... zumindest für die katholischen Iren. In der St. Peters Church kann man die sterblichen Überreste des Heiligen St. Oliver Plunkett bewundern. Der Erzbischoff wurde 1681 durch das englische Parlament zum Tode verurteilt und in Folge erhängt. Wen wundert es da noch, dass ihm ausgerechnet sein Kopf zu zweifelhaften Ruhm verholfen hat. 327 Jahre nach Plunketts Märtyrertod -er ist der letzte katholische Märtyrer, der in England gestorben ist- wird er nun in einer Vitrine zu Schau gestellt. Der Kopf könnte aber genauso gut von einem Brand-Todesopfer oder einem Farbigen stammen. Ich bin mehrmals um den Kopf herumgelaufen und er ist wirklich rabenschwarz! Wer sich diesen Anblick ersparen möchte, kann sich stattdessen auch mit St.Olivers Rippen und Teilen seiner Schulter beschäftigen oder die vom Band eingespielte Chormusik mitsummen :) http://en.wikipedia.org/wiki/Oliver_Plunkett

Freitag, 6. Juni 2008

New Grange

Ein Muss für Jeden, der einmal hier in der Nähe ist. Den Feiertag am Montag habe ich genutzt, um mit meinem Rad nach New Grange zu fahren. Dort kann man 5000 Jahre alte Hügelgräber besichtigen, die somit noch älter sind als die ägyptischen Pyramiden. Im Sommer kann es wohl auch passieren, dass man die Führungen nicht mitmachen kann, weil alle Touren bereits ausgebucht sind. Ich hatte in der Hinsicht allerdings keine Probleme. Die zwei größten Gräber in New Grange und Knowth (diese wurden wahrscheinlich nicht nur zu Bestattungen genutzt, sondern auch als Versammlungsstätte) kann man auch von innen besichtigen. Der Innenraum ist allerdings viel kleiner als man von außen vermuten würde und es können jeweils nur ein paar Personen gleichzeitig die Kammer besichtigen. Das Wetter war am Montag übrigens so toll, dass ich mit einem Sonnenbrand nach Hause gekommen bin. Dass ich mir in Irland Sonnencreme kaufen muss, hätte ich auch nicht gedacht :)

Mittwoch, 28. Mai 2008

Battle of the Boyne

Am Sonntag war ich so richtig in Urlaubsstimmung, als ich mit meinem Fahrrad am Boyne-River entlang geradelt bin. Gar nicht weit von hier gibt das „Battle of the Boyne“ – Besucherzentrum. Dort kann man sich über eine der wichtigsten Schlachten auf irischen Boden informieren. 1690 bekämpften sich am Ufer des Flusses die Truppen von King William of Orange und von King James II., der im Kampf um die Vorherrschaft in Europa die Unterstützung von Ludwig XIV. genoss. Am Ende wurde der Kampf zwischen ca. 36.000 Soldaten unterschiedlichster Nationalitäten zugunsten Williams entschieden, der James am Ende strategisch überlegen war. Das Gelände ist auf jeden Fall sehr schön und man kann dort ein paar erholsame Stunden verbringen. Da es erst neu erschlossen wurde, ist jedoch noch nicht alles fertig gestellt. Natürlich gibt es auch ein kleines Restaurant mit Terrasse, wo man bei Kaffee und Kuchen bzw. Tee und Scone :) entspannt in der Sonne sitzen kann. Mmmhhh…