Am Freitag war der letzte Arbeitstag meines Lieblingskollegen Aaron (der Größte auf dem Bild :) ), der zurück nach Australien geht…Schnief…Aus diesem Anlass haben wir zur Erinnerung ein Teamfoto im Büro gemacht. Der Dritte von links ist mein Chef Graham und seine Frau ist die Zweite von rechts. Auf jeden Fall sind alle im Team sehr, sehr nett und unkompliziert!
Sonntag, 29. Juni 2008
Mein Team :)
Am Freitag war der letzte Arbeitstag meines Lieblingskollegen Aaron (der Größte auf dem Bild :) ), der zurück nach Australien geht…Schnief…Aus diesem Anlass haben wir zur Erinnerung ein Teamfoto im Büro gemacht. Der Dritte von links ist mein Chef Graham und seine Frau ist die Zweite von rechts. Auf jeden Fall sind alle im Team sehr, sehr nett und unkompliziert!
Dundalk Stadium
Am Donnerstagabend sind meine Kollegen und ich zu einem Windhunderennen nach Dundalk gefahren. Mein Chef hat zu diesem Anlass einen Tisch im Restaurant des Stadiums reserviert von dem aus man durch eine riesige Glasfront alle 12 Rennen des Abends bequem beim Abendessens verfolgen konnte. Die meisten meiner Kollegen haben auch fleißig gewettet. Der Mindesteinsatz liegt bei 1 Euro pro Wette. Ich habe kein Geld gesetzt, hätte aber bei 5 von 12 Rennen gewonnen. Mein Chef hat in fast allen Rennen auf einen oder mehrere gewettet und jedes Mal verloren. Hätte er mal besser auf mich gehört, dann wäre der Abend für ihn um einiges günstiger gewesen :).
Hier kostet eben alles ein wenig mehr...
Auch bei Falschparken langen die Iren kräftig zu. Meine Mitbewohnerin hat erst kürzlich einen Strafzettel über 40 Euro an ihrer Scheibe vorgefunden. Ich glaube, ich werde mich nie wieder über ein Knöllchen in Deutschland beschweren :). Was ich aber trotzdem toll fand (neben der Tatsache, dass es nicht mein Strafzettel war), ist das Bezahlsystem in Irland. Auf dem Zettel ist die Adresse einer Webseite abgedruckt, auf die man sich einloggen kann. Je nachdem, wie viele Zettel gerade aktiv sind, kann man diejenigen, die man bezahlen möchte bzw. muss in eine Art „Warenkorb“ J verschieben und dann „zur Kasse gehen“. Außerdem werden noch tolle Bilder vom eigenen Auto im Parkverbot online zur Verfügung gestellt. Naja, wenigstens bekommt man was für sein Geld und eine tolle Erinnerung noch dazu :) !
Samstag, 21. Juni 2008
Téada
Am Freitagabend war ich zu einem Konzert der Gruppe Téada in der St. Peters Church in Drogheda. Die Gruppe, bestehend aus fünf gutaussehenden :) Musikern, wurde 2001 gegründet und ist inzwischen auch international sehr erfolgreich. Die Fünf (Gitarre, Querflöte, Violine, Akkordeon, Bodhrán) spielen traditionelle irische Musik auf einem sehr hohen Niveau. Ich habe das Konzert auf jeden Fall sehr genossen und mir dann am Ende auch eine CD gekauft. Sehr genial! Wer Interesse hat: Mehr Infos und Hörbeispiele gibt es auf der Téada Homepage: www.teada.com.
Die Milch machts…

… hier auch nicht einfacher, weniger Geld auszugeben. Ich weiß ja nicht, wie die Milchpreise in Deuschland momentan sind, aber hier bezahlt man für einen Liter Milch im Durchschnitt zwischen 0,87 Euro und 1,30 Euro. Da die Verpackungen in Irland normalerweise eine Nummer größer ausfallen, kaufen viele Leute dann auch gleich die 2 Liter Packungen für mindestens 1,67 Euro. Ein immenser Spareffekt ;).
Comhaltas Ceoltóirí Éireann
Heute gibt es einmal eine Impression des irischen Vereins „Comhaltas Ceoltóirí Éireann“, der sich jeden Dienstagabend (außer in der Sommerpause :)) in einer Schule in Drogheda trifft. Dort kann man auch Musik-“classes“ besuchen oder Setdances lernen. Zur späteren Stunde treffen sich dann alle Mitglieder zu einer Session. Ich bin die einzige, die (noch) aus Noten spielt, aber das ist zum Glück kein Hindernis. Es gibt an diesen Abenden übrigens kein Bier oder sonstige alkoholische Getränke ;) aber dafür Tee, Kaffee und leckere Kekse!
Samstag, 14. Juni 2008
Dies ist nicht nur irgendeine Kirche...
... zumindest für die katholischen Iren. In der St. Peters Church kann man die sterblichen Überreste des Heiligen St. Oliver Plunkett bewundern. Der Erzbischoff wurde 1681 durch das englische Parlament zum Tode verurteilt und in Folge erhängt. Wen wundert es da noch, dass ihm ausgerechnet sein Kopf zu zweifelhaften Ruhm verholfen hat. 327 Jahre nach Plunketts Märtyrertod -er ist der letzte katholische Märtyrer, der in England gestorben ist- wird er nun in einer Vitrine zu Schau gestellt. Der Kopf könnte aber genauso gut von einem Brand-Todesopfer oder einem Farbigen stammen. Ich bin mehrmals um den Kopf herumgelaufen und er ist wirklich rabenschwarz! Wer sich diesen Anblick ersparen möchte, kann sich stattdessen auch mit St.Olivers Rippen und Teilen seiner Schulter beschäftigen oder die vom Band eingespielte Chormusik mitsummen :) http://en.wikipedia.org/wiki/Oliver_Plunkett
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