Mittwoch, 28. Mai 2008

Battle of the Boyne

Am Sonntag war ich so richtig in Urlaubsstimmung, als ich mit meinem Fahrrad am Boyne-River entlang geradelt bin. Gar nicht weit von hier gibt das „Battle of the Boyne“ – Besucherzentrum. Dort kann man sich über eine der wichtigsten Schlachten auf irischen Boden informieren. 1690 bekämpften sich am Ufer des Flusses die Truppen von King William of Orange und von King James II., der im Kampf um die Vorherrschaft in Europa die Unterstützung von Ludwig XIV. genoss. Am Ende wurde der Kampf zwischen ca. 36.000 Soldaten unterschiedlichster Nationalitäten zugunsten Williams entschieden, der James am Ende strategisch überlegen war. Das Gelände ist auf jeden Fall sehr schön und man kann dort ein paar erholsame Stunden verbringen. Da es erst neu erschlossen wurde, ist jedoch noch nicht alles fertig gestellt. Natürlich gibt es auch ein kleines Restaurant mit Terrasse, wo man bei Kaffee und Kuchen bzw. Tee und Scone :) entspannt in der Sonne sitzen kann. Mmmhhh…

Endlich!

...Habe ich ein Fahrrad. Am Wochenende habe ich mir das gute Stück zugelegt. Ich hoffe, es hält zumindest für die nächsten fünf Monate. Mein erste Tour führte mich direkt –wie spektakulär- zum Aldi-Supermarkt :). Sehr nett, da es hier auch viele Dinge gibt, die man im deutschen Aldi finden kann. Aber vor allem sind die Preise um einiges erträglicher, als in den irischen Supermärkten im Zentrum!

Samstag, 24. Mai 2008

Noch ein Preishit!


Ich befürchte, ich kann in der Kategorie noch so einiges schreiben. Zu meinem „Favourites“ unter den Preisschockern gehören ja noch immer die (irischen) Erdbeeren. Eine Schale mit ca. 20 kleinen Erdbeeren kostet bei Dunnes und Tesco normalerweise 4,98 Euro. Oftmals gibt es diese dann jedoch zum „Sensationsangebot“ von nur noch 2,49 Euro. Wo bin ich nur gelandet?

Wer zu spät kommt…

...der bekommt keine Milch, keinen Salat und kein Weißbrot mehr. Wichtigste Regel imTesco-Supermarkt. Daher habe ich mich jetzt zum Früh-Shopper entwickelt ;), um mir die Dinge des alltäglichen Bedarfes zu sichern…Apropos, ich habe mir jetzt doch einmal eine Flasche Wein für 5 Euro gegönnt und durfte deshalb auch gleich ein paar Minuten an der Kasse warten. Unglücklicherweise bin ich an einer Kasse mit einer unter-18jährigen Verkäuferin gelandet. Die darf dann jedes Mal, wenn jemand Alkohol kauft, die Klingel an der Kasse betätigen und warten, bis eine volljährige Verkäuferin die Flasche über den Scan-Apparat zieht. Na super…

Samstag, 17. Mai 2008

Der Nächste bitte!


Man kann sie vor allem am Freitag und am Wochenende beobachten… Menschen, die sich um den Geldautomaten versammeln. Noch lustiger wäre das Ganze allerdings gewesen, wenn ich mich nicht ein paar Minuten später selber in so einer Schlange wieder gefunden hätte :) . Diese öffentlichen Geldautomaten sind hier die einzige Möglichkeit nach Feierabend oder eben am Wochenende Bargeld zu bekommen. In die Bank selber kommt man nicht. Auf jeden Fall konnte ich mir auch heute bei diesem Anblick ein Grinsen nicht verkneifen (und auch nicht den Griff zur Kamera). Als ob es in Drogheda nur am Wochenende Bargeld geben würde…

Mittwoch, 14. Mai 2008

Bier statt Wein?

Bier als Alternative zum teuren Wein - ein gut gemeinter Ratschlag. Doch bei den Bierpreisen würde ich sogar den Wein bevorzugen! Ein 6er Pack Budweiser Flaschenbier kostet hier mal eben sympathische 10,40Euro. Aber auch das gute alte Dosenbier kann mit ca. 1,80 Euro je Dose gut mithalten. Ich frage mich eigentlich, wie es sein kann, dass hier so viele Leute ein Alkoholproblem haben sollen! Aber vielleicht ist das auch nur ein Klischee. Oder meinen die Iren vielleicht, wenn sie von einem „Alkoholproblem“ sprechen, dass die Alkoholpreise für sie ein Problem sind? Wer weiß… :)

Je Oller desto Doller


Letzten Samstag Abend bin ich kurz entschlossen mit Asta in die Railway Bar ganz in der Nähe unseres Hauses gegangen. Dort gab es an diesem Tag sogar Live Musik von zwei Herren mit elektronischer Gitarre und Bass. Vom Stil war einiges dabei von Country über Rock´n´Roll... Ich glaube, Asta und ich waren mit Abstand die jüngsten Besucher dieser Bar. Auch unter den älteren Herrschaften gab es wieder einige mit besonders hohem Alkoholpegel. In Folge dessen habe ich dann doch dankend die Aufforderung eines etwa 65jährigen Herrn zum Tanzen abgelehnt...erst recht nachdem er mir ein Tigerähnliches „Rrrrrrrrr“ ins Ohr geraunt hat :). Ich bin mir ja nicht so sicher, ob ich das Kommentar einer irischen Dame neben mir ernst nehmen kann, die meinte, dass zum Glück nicht alle irischen Männer so schlimm wären!? Das Tolle wiederum ist die Tatsache, das hier jeder tanzt, wie und wann er gerade Lust hat... egal welchen Alters. Da gibt es hier in jedem Fall weniger Hemmungen (und das liegt nicht nur am Alkoholpegel :) ) und Vorurteile als in Deutschland. Als Rock´n´Roll gespielt wurde, hat auch ein mindestens 70 Jahre altes Paar getanzt… aber wie!! Nicht nur von einem Fuß auf den anderen getippelt, sondern richtige Rock´n´Roll Bewegungen. Sehr genial! Die Stimmung im Pub war in jedem Fall klasse!